Wie kann ich blau machen?

blau machenDu möchtest ein paar Tage blau machen, findest dafĂŒr auf unserer Seite ein paar wichtige Tipps zu diesem Thema und möchtest nun wissen, wie du dich ansonsten verhalten sollst? Stelle dir zunĂ€chst die Frage, wie lange du blau machen möchtest. FĂŒr Kopfschmerzen beispielsweise wĂŒrde dich kaum ein Arzt wirklich 2 Wochen krank schreiben, fĂŒr einen Magen-Darm-Virus hingegen schon. Aber auch nur dann, wenn dazu gerade die richtige Zeit ist. Es ist also gar nicht so einfach, einfach blau machen zu können. Die richtige Vorbereitung ist einfach alles.
Egal ob Schule oder Arbeit – dein Chef oder deine Chefin möchten eine plausible BegrĂŒndung haben, wenn du nicht zur Arbeit oder in die Schule kommst. Und diese BegrĂŒndung wird ausschließlich ĂŒber einen Krankenschein geliefert. Wer blau machen möchte, der sollte folgendes wissen:

 

Das Gesetz und das, was in der RealitĂ€t passiert, sind oft zwei par Stiefel. Das Gesetz schreibt zwar vor, dass du deinem Arbeitgeber nicht sagen musst, warum du diese Krankmeldung bekommen hast. Aus persönlichen GrĂŒnden wĂŒrde ich diese Denkweise noch einmal ĂŒberdenken. Warum? Klar reicht es zunĂ€chst aus, wenn du in der FrĂŒh deinen Arbeitgeber ĂŒber dein Fernbleiben unterrichtest und innerhalb der nĂ€chsten 3 Tage (je nach Arbeitsvertrag) deinen Krankenschein per Post einschickst. Doch ĂŒberlege einmal, was sich dein Arbeitgeber dabei denkt. Oft fĂŒhlen sich die Chefs dann hintergangen oder nicht mit einbezogen. Viel sinnvoller ist es also, seinem Chef seine Leiden anzuvertrauen – auch wenn du das nicht tun musst. Du bist ehrlich und möchtest keine Geheimnisse vor deinem Arbeitgeber haben, immerhin bist du ihm fĂŒr diesen tollen Job unendlich dankbar oder?

Rufe deinen Arbeitgeber also bestenfalls direkt am Vorabend oder gleich in der FrĂŒh vor Arbeitsbeginn an und erzĂ€hle ihm, was du hast. Hier kannst du dies auch zu deinem Vorteil ausnutzen. Vielleicht ist dir bekannt, dass auch dein Arbeitgeber diese oder jene Beschwerden mal durchleben mussten. Und vielleicht hast du dann so viel GlĂŒck, dass du sogar auf VerstĂ€ndnis und MitgefĂŒhl stĂ¶ĂŸt.




Blau machen Beispiel

Ein Beispiel: Du bekommst deine Tage und hast in dieser Woche unendlich starke Regelschmerzen, die sich sogar auf deinen RĂŒcken auswirken. Tabletten helfen nichts und du kannst kaum eine Minute ohne WĂ€rmflasche aushalten. Außerdem kommen Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall und eine allgemeine Unzufriedenheit hinzu, die Pickel sprießen und du fĂŒhlst dich fett, ausgelaugt und mĂŒde. Die Schmerzen strahlen in die Beine aus, in das Becken und ĂŒberhaupt ĂŒberall hin. Ja, die Periode einer Frau ist und bleibt ein elender Leidensweg. Und wer könnte diese Problematik besser verstehen, als eine weibliche Vorgesetzte und Chefin.

Bei einem mĂ€nnlichen Arbeitgeber wirst du mit diesem Text nur auf UnverstĂ€ndnis stoßen, er wĂŒrde dich gar nicht ernst nehmen, schließlich kennt er das Gejammer schon von seiner Frau. Hier brauchst du etwas anderes, um MitgefĂŒhl bei deinem Arbeitgeber zu erfahren, um blau machen zu können. Blau machen beispielsweise mit extremen RĂŒckenschmerzen, auch heftige Kopfschmerzen können unter UmstĂ€nden auf VerstĂ€ndnis stoßen. Vielleicht war dein Chef auch schon mal in der lebensbedrohlichen Situation einer MĂ€nnergrippe und genau du hast diese jetzt möglicherweise auch?

Blau machen ist gar nicht so schwer, zumindest beim Arzt nicht mehr. Den Chef zu ĂŒberzeugen, das bedarf schon ein wenig mehr Geschick und EinfĂŒhlungsvermögen. Beim Arzt angekommen brauchst du dir nur ein paar Symptome ausdenken, die zu einer von dir vorab ausgesuchten Krankheit passen, und schon hast du den gelben Schein in der Hand.




Muss die Story beim Arbeitgeber und beim Arzt gleich sein?

Eigentlich nicht, immerhin wird auf dem Krankenschein nicht angegeben, aus welchem Grund du diesen Schein erhalten hast. Du kannst also vor deinem Arbeitgeber aus einem ganz anderen Grund blau machen, als du es beim Arzt einforderst. Um aber alle Risiken ausschließen zu können, sollte deine Geschichte möglichst ĂŒbereinstimmen. Ein paar Abweichungen untereinander sind nicht schlimm. Möchtest du jedoch lĂ€nger als ein paar Tage blau machen, so sollte alles zusammen passen, immerhin könnte es auch blöd laufen und dein Arbeitgeber lĂ€sst deine Krankheit ĂŒberprĂŒfen.

Blau machen klingt immer ein wenig doof, geht es doch nur darum, ein paar freie Tage zusĂ€tzlich genießen zu können. Gehe aber niemals zu deinem Arzt und sage ihm, dass du jetzt aufgrund von schönem Wetter blau machen möchtest. Auch wenn sich die KrankheitsfĂ€lle plötzlich um die sonnigen Tage hĂ€ufen. Das kann aber auch an nicht unĂŒblichen Sommergrippen liegen – wer weiß!
Tipp: Wenn du im Sommer blau machen möchtest, dann wirst du womöglich ein paar Stunden am See oder im Freien verbringen wollen. Denke aber daran, dass du nicht total sonnengebrÀunt oder gar mit Sonnenbrand und Co. wieder an deinem Arbeitsplatz erscheinst. Auch verkatert oder mit Restalkohol im Blut wÀre das keine gute Idee. Du kannst dir denken, warum!

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