Wie krankschreiben lassen?

Wie krankschreiben lassen?Wer sich krankschreiben lassen möchte, der wird dafĂŒr gute GrĂŒnde haben. Oder etwa nicht? Es ist bereits ein guter Grund gegeben, wenn du einfach mal keine Lust hast. Denn auch das darf hin und wieder vorkommen. Der Mensch ist keine Maschine und kann unendlich seine Arbeitskraft zur VerfĂŒgung stellen. Auch wir brauchen mal eine Pause und bitte, die 28 Tage Urlaub bringen kaum etwas. GlĂŒcklicherweise gibt es den gelben Schein, der uns von unseren Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag befreit. Und genau diesen machen wir uns nun zu Nutze. Aber wie krankschreiben lassen?




Krankschreiben lassen mit gutem Grund!

 

Du brauchst einen guten Grund dafĂŒr, dich krankschreiben lassen zu können. Beispielsweise musst du krank sein. Oder aber so tun als ob. Auf dieser Plattform findest du nicht nur ein paar wichtige Tipps und Tricks fĂŒr den Umgang mit Arzt und Chef, sondern lernst auch einige gute Krankheiten kennen, mit denen dir dein Krankenschein garantiert ist. Und je nach Dauer der verschiedenen KrankheitsverlĂ€ufe gehst du im Anschluss an deinen Arztbesuch mit einem gelben Krankenschein nach Hause.

Du willst dich krankschreiben lassen und findest einfach keinen guten Grund? An deinem schauspielerischen Talent mangelt es jedoch nicht? Dann könntest du beispielsweise deine Psyche vorschieben. Sie kann dir unter UmstÀnden sogar eine mehrmonatige oder gar jahrelange Krankmeldung bringen. Und wie geil wÀre es bitte, wenn man sich unbesorgt ein Jahr lang von seiner Arbeit erholen könnte? Unbeschreiblich!

Manche Krankheiten sind nun mal so langwierig, dass sie einfach ewig brauchen um zu heilen. NatĂŒrlich hört es irgendwann damit auf, dass deine Gastritis nur mit Krankschreibungen behandelt wird. Irgendwann musst du dich weiterfĂŒhrenden Untersuchungen unterziehen, auf die du natĂŒrlich verzichten willst. Dir fehlt schließlich nichts und ein Blutbild, eine Röntgenaufnahme oder eine Darmspiegelung – nein danke! Und so benötigst du etwas, dass sich nicht mit Spritzen und Röntgenaufnahmen behandeln lĂ€sst. Schiebe also deine Psyche vor, wenn du ein wenig schauspielerisch begabt bist. Wie aber krankschreiben lassen?



Krankschreiben lassen leicht gemacht!

Vielleicht kannst du sogar auf Knopfdruck weinen? Umso besser! Klage ĂŒber Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit oder dauerhafte MĂŒdigkeit mit Kopfschmerzen. StĂ€ndig musst du weinen, bist traurig und eigentlich siehst du keinen Sinn mehr im Leben. Und das ganz ohne suizidgedanken zu haben natĂŒrlich! Jeder Arzt wird dich zunĂ€chst ein paar Wochen aus dem Verkehr ziehen, damit du dich geistig erholen kannst.

Wird es nicht besser erfolgt die Überweisung zum Psychologen und dem, ja dem kannst du natĂŒrlich alles erzĂ€hlen. Die glauben ohnehin alles, denken aber gleichzeitig, sie können dir in den Kopf gucken. Was sie nicht können. ErzĂ€hle von Panikattacken, SchwindelanfĂ€llen oder ungeahnten, plötzlich aufkommenden Ängsten wĂ€hrend dem Autofahren. Deine GefĂŒhle kennst nur du und so kannst du dich krankschreiben lassen ohne an einer bestimmten Krankheit zu leiden.



Krankschreiben lassen – von wem?

Jeder Arzt kann dir eine Krankmeldung ausstellen, die lĂ€ngste Zeit jedoch immer um 6 Wochen. Beachte bitte, dass nach 6 Wochen deine Krankenkasse deinen Lohn zahlt und nicht lĂ€nger der Arbeitgeber. Du kannst dich also lĂ€ngstens 6 Wochen krankschreiben lassen, und dein Arbeitgeber zahlt. Krankenkassen springen im Anschluss daran zwar ein, können aber bei unglaubwĂŒrdigen FĂ€llen PrĂŒfungen ansetzen. Ein psychologisches Gutachten oder eine Kontrolle mehrerer Psychologen. Nur geschulte Krankmacher halten das durch. Gehe also nach Ablauf der sechs Wochen wieder in die Arbeit und erleide ein paar Tage spĂ€ter einen RĂŒckfall, bestenfalls noch in der Arbeit, damit es auch jeder dort mitbekommt – vor allem dein Chef.

Auch ein nicht-Hausarzt, beispielsweise dein Augenarzt, dein OrthopĂ€de oder dein Frauenarzt kann dir eine Krankmeldung ausstellen. Beachte auch hier bitte, dass diese NebenĂ€rzte alles einsehen können, was du bisher bei deinem Hausarzt gemacht hast. Du kannst also nicht 6 Wochen vom Hausarzt krank geschrieben werden und dann wegen etwas anderem beim Frauenarzt weitere 6 Wochen. Das fĂ€llt leider auf – wenn auch nicht dem Arbeitgeber. Aber: Einmal als Schwindler enttarnt, immer ein Schwindler. Und du wirst ja nicht dauernd deine Ärzte wechseln können.

Beachte, dass aufgrund deiner Krankenkassenkarte, jeder Arzt einsehen kann, was ein anderer Arzt verordnet oder verschrieben hat. Deine Geschichten mĂŒssen demnach von A bis Z stimmen, andernfalls fliegst du leider auf.

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