Krankmeldung Arbeitgeber

Krankmeldung ArbeitgeberKrankmeldungen sind eine unangenehme Sache, vor allem für den Arbeitgeber. Der würde die gelben Scheine nämlich am liebsten nicht so häufig auf seinen Schreibtisch flattern sehen. Und irgendwie ist das ja auch verständlich. Immerhin fehlt ihm dadurch eine Arbeitskraft, die er nicht umsonst eingestellt hat. Dadurch kann es für ihn unter Umständen zu erheblichen Einbußen kommen, vor allem finanziell. Leider sind nämlich nur die wenigsten Arbeitgeber immer auf alle Ausfälle vorbereitet, und haben ausreichend Personal, welches die nicht besetzte Stelle vertritt. Wenn es ganz schlecht läuft, so müssen sogar ganze Filialen kurzfristig geschlossen werden – mehr als ärgerlich für den Arbeitgeber.




Krankmeldung bei Arbeitgeber abgeben – so stellst du es geschickt an

Natürlich ist es unangenehm, seinem Chef die verletzende Nachricht zu überbringen, dass du die nächsten Tage oder Wochen nicht deine Pflicht erfüllen kannst. Dies bedauerst du sicherlich zutiefst und am liebsten würdest du es ungeschehen machen. Zumindest solltest du dies genau so deinem Arbeitgeber rüber bringen. Dieser ist nämlich bereits mit seinen Gedanken bei einer Kündigung oder Abmahnung, je nachdem wie häufig du krank bist und wie lange. Auch solltest du dir überlegen, wann eine Krankmeldung den Arbeitgeber erreicht. Bestenfalls nämlich dann, wenn sonst niemand krank gemeldet ist oder während das Geschäft gerade sehr gut läuft. Auch die Brückentage eignen sich nur bedingt für eine Krankmeldung, auch wenn es praktisch ist, – lass es! Es gibt kaum einen Arbeitgeber, der dir abnimmt, dass du donnerstags zu Christi Himmelfahrt erkrankt bist und erst wieder Montag zur Arbeit kommen kannst.




Ja, eigentlich ist es egal, wann du den gelben Schein einreichst. Der Arbeitgeber kann ohnehin nicht viel dagegen tun. Allerdings solltest du es dir auf zwischenmenschlicher Ebene nicht verscherzen, es geht hier immerhin um deinen Chef. Und er ist es, der uns den Urlaub um Weihnachten genehmigt, er ist es, der für die Lohnerhöhung zuständig ist und er ist es, der uns den Alltag zur Hölle machen kann oder eben nicht. Es ist immer besser, sich gut mit seinem Chef zu stellen. Und eine plötzliche und unglaubwürdige Krankmeldung kommt da einfach nicht gut an.

 

Hier also ein paar Tipps zum Thema Krankmeldung Arbeitgeber

  • Tipp Nummer 1: Sollten gerade eine oder mehrere deiner Kollegen krank feiern, so kannst du es dir in der Regel sparen, dich auch krank zu melden. Zumindest dann, wenn du deinen Chef nicht zur Weißglut treiben möchtest. Es ist nämlich gut möglich, dass er seine Wut über die allgemeine Arbeitsmoral seiner Angestellten, an dir auslässt. Warte also ein paar Tage, nachdem auch die anderen Angestellten wieder ihren Platz eingenommen haben. Bei Grippen oder ähnlichen Infektionskrankheiten kann es dann gut sein, dass du dich auch noch angesteckt hast und jetzt leider als nächstes dran bist. Dies macht dein plötzlich aufeinander folgendes Fehlen sogar plausibel.
  • Tipp Nummer 2: Verzichte auf Brückentage und verlängerte Wochenenden, zumindest hin und wieder. Wenn du dir jeden Brückentag im Kalender zum Krank machen rot anmalst, so wird deinem Chef diese Taktik bald auffallen. Wie gesagt, kein Chef glaubt an plötzliche Ausfälle, die sich über einen Brückentag ziehen. Und wenn, dann solltest du daraus mindestens 2 Wochen Ausfall machen, sodass der Brückentag nicht ins Gewicht fällt.




  • Tipp Nummer 3: Krankmeldung und Arbeitgeber vertragen sich nicht besonders, also solltest du dich gut bei deinem Chef einschleimen. Aber das reicht auch dann, wenn du wieder da bist, denn bis dahin hat sich dein Chef schon wieder beruhigt und freut sich darauf, dass er nun nicht länger mit Personalersatz zu kämpfen hat. Entsprechend dazu könntest du ihm ein paar Pralinen mit bringen oder bei weiblichen Vorgesetzten Blumen vorbeischicken. Als kleine Entschuldigung sozusagen, auch wenn du gar nix dafür kannst.

Und ganz wichtig: Die Krankmeldung dem Arbeitgeber unverzüglich vorbeischicken oder von einer Freundin, einem Freund etc. vorbeibringen lassen. Es ist absolut von Belang, dass du dich an alles hältst, was auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Dein Chef sollte dir nicht noch im Nachhinein einen Strick daraus drehen können.

 

Krankmeldung Arbeitgeber – bloß nicht erwischen lassen

Wenn ein Arbeitgeber eine Krankmeldung erhält, so stellt er sich meist vor, wie du daheim im Bett liegst und dich auskurierst. So wie das eben bei einer Krankheit ist. Solltest du dir aber vorgenommen haben deinen Tag nicht gemütlich auf dem Sofa zu verbringen, so musst du dringend aufpassen. Der Tag am See mit den Freunden oder der Besuch auf einem Konzert kann dir dann schnell die Kündigung einbringen. Und die wäre dann sogar gerechtfertigt.

Verzichte als auf Fotos mit Freunden auf Instagram, Facebook oder Twitter – auch wenn du nicht mit deinem Chef befreundet bist. Es gibt immer jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt und über den dann dein Profil eingesehen werden kann oder man auf dein Foto stößt.