Sehnenscheidenentzündung

Mit einer Sehnenscheidenentzündung kannst du, wenn du die Krankheit gut simulierst, bis zu 16 Wochen krankgeschrieben werden. Die Erkrankung ist ideal, denn sie lässt sich nur schwer nachweisen. Selbst auf Röntgenbildern muss keine eindeutige Diagnose zu erkennen sein, um an Sehnenscheidenentzündungen zu leiden.




Die Symptome bei einer Sehnenscheidenentzündung

Wichtig ist natürlich auch hier, dass du eine logische Geschichte vorlegen kannst, die dein Arzt auch nachvollziehen kann. Bestenfalls hat er diese Story schon 100-mal gehört um direkt nach den ersten leidigen Sätzen zu wissen, was dir fehlt. Erzähle ihm am besten von deiner Arbeit. Diese sollte relativ eintönig sein, also vom Bewegungsablauf her.Sehnenscheidenentzündung

Beispielsweise leiden Texter oder Sekretärinnen sehr häufig an Sehnenscheidenentzündungen. Wichtig ist nur, dass man ein und dieselbe Sache immer wieder tut, sodass sich eine Überbelastung einstellt. Durch ständiges Tippen kann dies zum Beispiel der Fall sein.

Dein Handgelenk brennt, tut bei jeder Bewegung weh und sogar in ruhigen Phasen pocht es. Klarer Fall eines entzündlichen Prozesses. Die Innenseite des Unterarmes tut am meisten weh, mittlerweile strahlt es auch ins Handgelenk und in den Ellenbogen aus. Nachts pocht und schmerzt es dann total heftig oder direkt nach der Arbeit.

Das Gute daran: Eine Sehnenscheidenentzündung kann nicht so leicht diagnostiziert werden. Meist muss abgewartet und die Hand in eine Schonhaltung verfrachtet werden. Du wirst eine Schiene bekommen, die du nun Tag und Nacht tragen sollst. Auch Cremes zur Schmerzlinderung werden mit auf den Heimweg gegeben. Mindestens zwei Wochen Ruhe solltest du schon bekommen, danach ist es eben einfach immer noch nicht besser. Ja, so eine Sehnenscheidenentzündung kann sich hinziehen, vor allem wenn du deinem Arzt erklärst, dass du ja dennoch den Haushalt machen musst und so ganz ohne Bewegung geht es auch nicht. Hier hilf vor allem viel Jammern.




Wie kommt der Arzt auf die Diagnose?

Die Diagnosemöglichkeiten bei Sehnenscheidenentzündungen sind nicht unbedingt vielseitig, gut für Simulanten. Zwar kann der Arzt ein Röntgen oder eine Blutuntersuchung veranlassen, allerdings müssen diese Verfahren trotz Erkrankung keine Hinweise liefern. Und das wissen die Ärzte auch, sodass ihnen erst einmal nichts übrig bleibt, als dich nach Hause zu schicken und strikte Ruhe verordnet.

Für so ziemlich jeden der eine kontinuierliche Bewegung in den Händen und Armen ausführen muss, ist diese Krankheit zum simulieren zu empfehlen. Wer die passende berufliche Tätigkeit dazu nicht hat, der könnte tägliches Tennis- oder Federballspielen dafür verantwortlich machen.




Sehnenscheidenentzündungen können sich auch kontinuierlich verschlimmern, auch dann, wenn man sich an Ruhe hält. Man spricht irgendwann auch von einer chronischen Sehnenscheidenentzündung, die viele Menschen dazu zwingt, ihren Job aufzugeben. Leider schränkt eine solche Erkrankung stark ein, eine Heilung kann Monate bis Jahre dauern. Wer also darauf aus ist längerfristig krank zu machen, der könnte mit den ersten Symptomen der Sehnenscheidenentzündung beginnen. Nach ein paar Tagen Arbeit könnten die Beschwerden sogar nach dem Auskurieren wieder kommen, sodass ein erneuter Besuch beim Arzt erforderlich ist.

Wichtig: Trage deine verschriebene Schonschiene und die Creme bereits zum Besuch beim Arzt. Erwärme sie vielleicht vorher auf der Heizung, sodass dein Armgelenk total warm ist. Auch das sind Anzeichen einer Sehnenentzündung.