Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Eine Krankheit simulieren für Anfänger gefälligst? Dann nehmen wir doch direkt die Gastritis, die Magenschleimhautentzündung, die diagnostisch nur auf deinen Beschreibungen erkannt wird. Die perfekte Krankheit für all diejenigen, die schlecht im Vorspielen sind.




Diese Symptome hast du bei einer Magenschleimhautentzündung:

MagenschleimhautentzündungDer Magen- und Darmtrakt hat schon bei jedem Menschen mindestens einmal verrückt gespielt. Auch du kannst diverse Beschwerden nutzen, um eine längere Krankmeldung zu bekommen. Vor allem mit einer Entzündung der Magenschleimhaut. Diese äußert sich in einem sehr druckempfindlichen Magen, der stark schmerzt und ein dauerhaftes Völlegefühl besitzt. Dauerhaftes und anhaltendes Unwohlsein, ein ständiger und dumpfer Schmerz und ab und an leidest du auch an Krämpfen.

Eine Gastritis verläuft schleichend, ehe sie sich akut zu Wort meldet. Du hast plötzlich Schmerzen im Oberbauch und im Rücken. Gleichzeitig ist dir ziemlich schlecht und Appetit hast du auch keinen. Entscheidend ist vor allem das ständige Aufstoßen, was etwa alle 10 Minuten passiert. Dieses Aufstoßen tut mittlerweile auch weh. Dann musst du dich immer wieder erbrechen, Appetit hast du auch keinen mehr, denn du fühlst dich total vollgefressen. Der obere Bauch ist total empfindlich, man kann kaum drauf drücken.




Beim Arzt angekommen solltest du den Bauch mit einer Hand halten und vielleicht etwas gekrümmt laufen. Hinzu können Blähungen kommen oder ein fader Geschmack im Mund. Du bist ständig im Sättigungsmodus, hast Rückenschmerzen und fühlst dich träge. Selten kann es auch zu Durchfall kommen, aber übertreibe es nicht mit den Symptomen.
Eine Magenschleimhaut lässt sich schwer diagnostizieren, sodass dich dein Arzt erst einmal ein paar Tage krank schreiben wird. Später können natürlich sämtliche Symptome hinzukommen, beispielsweise kann Fieber und Schüttelfrost hinzukommen. Auch ein Reizdarm kann sich bemerkbar machen.

Sollte der Arzt dich nach Alkoholkonsum oder Nikotinkonsum fragen, so kannst du dies ruhig bejahen, denn das sind die Klassiker in Sachen Ursache. Vielleicht konsumierst du häufig scharfes Essen oder trinkst viel Kaffee. Auch das begünstigt das Diagnosebild. Hinzu kommt natürlich ständiger Stress, auf der Arbeit, im Alltag oder mit der Familie.




Das macht der Arzt bei einer Magenschleimhautentzündung:

Der Hausarzt wird zunächst in den Bauch horchen. Druck schmerzt natürlich. Für mehr Darmgeräusche könntest du vorher viel Wasser trinken oder Tee zu dir nehmen. Auch Luftschlucken hilft für ein hohles Geräusch im Magenbereich. Verzichte vorher darauf, etwas zu essen. Dein Magen sollte möglichst leer sein, immerhin hast du ja keinen Appetit.

Blutabnahmen oder Abhorchen kannst du ruhig zulassen, auch wenn sie zu keinem Ergebnis führen. Fühle dich schlaff und müde und gehe am besten ungeschminkt zum Arzt. Du möchtest schließlich schnell wieder dahin zurück, wo du hergekommen bist – nämlich ins Bett.

Im Übrigen kannst du die Magenschleimhautentzündung auch dafür nutzen, um längere Zeit krank zu machen. Immerhin kann sich so ein Krankheitsverlauf hinziehen und weitere Symptome verursachen, die später zu weiteren Krankmeldungen führen.